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Neu in der Schulleitung: Catherine Langenbach


Im nächsten Schuljahr verlässt Katascha Görres nach acht Jahren die Schulleitung der Rudolf Steiner Schule Kreuzlingen. Catherine Langenbach wird dann zusammen mit Dorothee Berger die Leitung der RSSK übernehmen. Bei der Budgetversammlung am 29. Juni 2021 wurde Katascha Görres verabschiedet und Catherine Langenbach willkommen geheissen. Wir stellen das neue Gesicht im Team vor.


Seit 2005 ist die angehende Schulleiterin Catherine Langenbach eng mit der Rudolf Steiner Schule Kreuzlingen verbunden: Damals begann ihr Sohn im Kindergarten, 2019 beendete er die 10. Klasse. Auch die Tochter ihres Mannes besuchte von der 5. bis zur 9. Klasse die RSSK. So kam sie in Kontakt mit den zahlreichen Aufgaben, die in einer selbstverwalteten Schule anfallen – unter anderem begleitete sie Exkursionen von Eseltrekking über Velotouren bis hin zu Geologie- oder Musiklagern und gestaltete als Leiterin des BOK (Basarorganisationskomitee) mit der Schulgemeinschaft über viele Jahre hinweg den Adventsbasar. „In einer selbstverwalteten Schule gibt es neben dem Reinigen des Gebäudes viele Aufgaben. Ich hatte genügend Zeit mitzuhelfen. So wächst man in eine Schule hinein und versteht langsam den Organismus.“, berichtet Catherine Langenbach über ihre Erfahrungen.

 

Dem Menschen helfen, es in sich selber zu entdecken

Gelernt hat Catherine Langenbach den Beruf der Pflegefachfrau und arbeitet seit über 30 Jahren in diesem Bereich, u.a. als Teamleitung im Akutspital und später in der Langzeitpflege. Aktuell ist sie als Kinastheticstrainerin im Alterszentrum Kreuzlingen tätig. „Dabei geht es um Lernen. Wie lernt ein Mensch seine alltäglichen Bewegungen und wie lerne ich als Pflegende, die Menschen gezielt zu unterstützen.“ – Lernen ist ein Thema, das in der Schule ebenfalls zentral ist, sagt Catherine Langenbach: „Die Kinder lernen von ihren Lehrern, die Lehrer von den Schülern, die Lehrer voneinander im Team, die Eltern lernen von und miteinander im Mitgestalten dieses Unternehmens.“ So ist zwar das Umfeld der Schule neu für die zukünftige Schulleiterin, die Beschäftigung mit dem Lernen und die Leitung von Gruppen mit den verschiedensten Menschen, die gemeinsam eine Aufgabe verfolgen, jedoch nicht. Im Schulalltag wird Catherine Langenbach auch eine Erkenntnis aus dem Pflegeberuf, die sie besonders geprägt hat, begleiten: „Ich kann den anderen nicht ändern. Ich kann nur mein Angebot immer wieder anpassen und die Wirkung überprüfen. Oder mit den Worten von Galileo Galilei: 'Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selber zu entdecken'.“

 

Das Kind im Mittelpunkt

An der Rudolf Steiner Schule Kreuzlingen schätzt Catherine Langenbach, dass „immer das Kind im Mittelpunkt steht. Die Kinder wachsen in einer Lernumgebung auf, die Geborgenheit vermittelt. Durch die Grösse der Schule kennen sich die Kinder über alle Klassen hinweg. Das verbindet und sie lernen mit- und voneinander in den Pausen auf dem Schulhof. Das Motto 'das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht' (Remo Largo) ist spürbar. Im Unterricht werden die verschiedenen Sinne angesprochen und so wird ein vielfältiges Lernen möglich. Die Kinder werden nicht auf das kognitive Lernen reduziert.“

 

Freude und Respekt

Ihrer neuen Position in der RSSK blickt Catherine Langenbach mit Begeisterung und Respekt entgegen: „Ich freue mich auf diese neue Aufgabe, bin gespannt und manchmal auch ein wenig aufgeregt, wie das wohl alles wird. Ich brauche bestimmt ein Jahr um alles gut kennen- und verstehen zu lernen.“ Dabei erhält sie Unterstützung von Dorothee Berger – sie bleibt weiterhin in der Schulleitung und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Catherine Langenbach: „Wir werden sicherlich sehr gut zusammen wirken! Ich habe Vertrauen in Catherine. Sie ist jemand, der Initiativkräfte hat und klar und persönlich zugewandt ist. Diese Art schätzt das Kollegium sehr. Mit Catherine haben wir wieder jemanden gefunden, der die Schule versteht und aus der Elternschaft kommt – das haben wir uns für die Schulleitung gewünscht.“

Gleichzeitig fällt Dorothee Berger der Abschied von Katascha Görres schwer: „Es war eine super Zeit mit Katascha. Wir arbeiteten immer an der Sache und ergänzten uns sehr gut. Wir konnten viel lachen, auch in den schwierigsten Situationen und haben uns immer gegenseitig Mut gemacht.“ Für die RSSK hat Katascha Görres Nachhaltiges geleistet, so Dorothee Berger: „Sie hat Ruhe in die Gemeinschaft gebracht und durch ihre pragmatische Art die Schule mit all ihren Gremien unglaublich gut strukturiert. Vor allem hatte sie immer den Überblick über die finanzielle Seite und die Organisation des Personals. Dabei war Katascha unkompliziert und mit vollem Einsatz dabei, sich nicht zu schade, überall einzuspringen, wo sie gebraucht wurde – sei es auch einmal Papier auffüllen, Pausenaufsicht, wenn jemand krank war und vieles mehr.“

 

Dankbar für das Vertrauen

Katascha Görres kam vor acht Jahren aus dem Vorstand in die Schulleitung. „Ich wurde angefragt, ob ich für eine Neustrukturierung der Schulorganisation in einer Schulführungskrise in der Leitung mitarbeiten könne, um einige dringende festgefahrene Probleme zu lösen – daraus wurden acht Jahre.“ Berufsbegleitend begann sie vor zwei Jahren ein Studium für Soziale Arbeit. Innerhalb des Studiums steht nun die Praktikumszeit 'auf dem Stundenplan' und für Katascha Görres wurde klar, „dass ich nicht alle drei Hauptaufgaben zufriedenstellend ausfüllen kann – Schulleitung, Praktikum und Familie.“ Mit ihrer jüngsten Tochter in der 8. Klasse der RSSK und der Mitarbeit im Vorstand bleibt sie der Schule jedoch weiterhin erhalten. Über ihre Zeit in der Schulleitung sagt Katascha Görres: „Ich bin unglaublich dankbar, dass man mir vor acht Jahren die Aufgabe zugetraut hat und ich viel lernen durfte. Ich bin sehr glücklich über die wunderbare Zusammenarbeit mit Dorothee Berger, Silvia Blaser und dem Kollegium, denn nur dadurch wurde es möglich, die Schule wieder zu stabilisieren und dahin zu bringen, wo wir heute stehen.“

 

Text: Anika Mahler (Gruppe für Öffentlichkeitsarbeit)
Fotos: Tillmann Müller, Christoph Steins

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